Wenn Kinder und Jugendliche Probleme in der Schule bekommen, ist häufig eine "Dyskalkulie" bzw. eine "Legasthenie" der Grund. Teilleistungsschwächen wie die Legasthenie oder die Dyskalkulie stellen jedoch schwer erkennbare Lernschwächen bei dem Erwerb der Schriftsprache bzw. des Rechenvermögens dar. Übermäßiges Üben führt in vielen Fällen nicht zum erwünschten Erfolg. Im Gegenteil: Es kann sogar schaden.
So ist eine außerschulische, individuelle Förderung und Therapie notwendig.
In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt, dem Sozialamt und dem "Kasseler Institut für Kinesiologie" führt der Lerntreff ein Programm zur Therapie von Dyskalkulie und Legsathenie durch.
Um die typischen Auswirkungen dieser Lernschwächen wie Demotivation, Lernblockaden
und Angstzustände in den Griff zu bekommen, erfolgt der Einstieg in die
Therapie auf spielerisch, kreative Weise - unterstützt durch Erfahrungen
aus den Bereichen des Bewegungslernens, des Brain
Gym und der Kinesiologie.
So wird auf spielerische Art und Weise der Zugang zu den Aufgaben erreicht und
den teilweise stark entmutigten Kindern das dringend erforderliche Erfolgserlebnis
verschafft.
Im Laufe des Programms wird nach und nach ein Regelwerk eingeführt, welches
die Schüler an die tatsächlichen Anforderungen des täglichen
Unterrichts heranführt.
Konzentrations- und Entspannungsübungen erleichtern hier das Lernen.
Über die gesamte Dauer der Therapie werden Eltern und Lehrkräfte regelmäßig
in die Entwicklung des Kindes einbezogen.
Entsprechende Vorübungen finden Sie in dem Bereich "Brain Gym/ Kinesiologie". Darüber hinaus stehen wir Ihnen bei Fragen zu diesem Thema jederzeit gern als Ansprechpartner zur Verfügung.
Mit einer fachärztlichen Diagnose und einer Stellungnahme des zuständigen Fachlehrers können Sie die Übernahme der Kosten für eine Therapie beim Jugendamt nach den Richtlinien des Kinder- und Jugendhilfegesetzes beantragen.